Dez 092009
 

Feuerwehr53Nun ist der Container da und wir haben ihn bis Nachts 1 Uhr mit Freude ausgeladen, hier die Geschichte dazu.

Altos ist eine kleine Stadt mit ca 17.000 Einwohnern in

Paraguay. Im Jahre 2007 wurde die freiwillige Feuerwehr Altos von den Geschwistern Hanne und Uwe Spindler gegründet. Die Familie Spindler lebt seit 1920 in Altos und hat schon viel für dieses hübsche beschauliche Städtchen getan. Im Vorstand der Feuerwehr sind 60% Paraguayer und 40 %Ausländer. Zur Zeit gibt Löschfahrzeuges 8 vereidigte Feuerwehrmänner und 8 Anwärter.

Bisher war ein Fahrrad das einzige Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, ein Geschenk von der Schwiegermutter von Udo Keller.

Udo Keller ist der Vorsitzende des Vereins „Erste Hilfe aus Zweiter Hand e. V.“. Er ermöglichte den Container mit 2 Autos und diversem Zubehör . Die Kleidung wurde unter den Feuerwehrmännern und den armen Leuten verteilt. Udo Ke

ller und seine Frau waren auch die liebevollen Gastgeber von Gerhard, dem Sohn von Hanne. Gerhard durfte 3 Monate bei den freiwilligen Feuerwehren  in Höckelhoven und Erkelenz mitarbeiten und lernen.

Der Verein „Erste Hilfe aus Zweiter Hand e. V.“ wurde am 15. März 2008 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, als Vermittler zwischen Überfluss und Defizit zu wirken.

Die Idee ist verwendbare Gebrauchtwaren als „Erste Hilfe“ für caritative Zwecke zur Verfügung zustellen.

Waren die in Deutschland Entsorgungskosten verursachen würden und damit auch noch unserer aller Umwelt belasten würden, jedoch in anderen Ländern noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden können, werden dort gezielt an Personen und Institutionen übergeben.

Durch die Initiative von Udo Keller sind die 17 tausend Einwohner der Stadt Altos stolz und dankbar für diese außerordentliche Hilfe. Der große Teil der Bevölkerung lebt in Armut und wir wären so dankbar wenn weiter gespendet würde. Ein Löschzug und auch Kleidung usw. sind willkommen. Hier die Bilder vom Entladen des Containers. Mangels an

geeignetem Ladezeug wurden die schweren Gegenstände natürlich per Muskelkraft und zwei Tischen als Hilfe entladen. Manchmal  konnte man garnicht hinsehen, aber die Freude dabei hat alles gut gehen lassen. Eine besondere Herausforderung war

natürlich das Entladen der beiden Fahrzeuge. Da der Container nicht abgeladen werden konnte, mussten die Autos von einer Höhe von etwa 1,5m irgendwie herunter geschafft werden. In Altos gibt es keinerlei Laderampe die eine Entladung erlaubt hätte. Also machte man sich auf die Suche nach einer geeigneten Stelle, die auch sehr schnell gefunden wurde. In einem Aussenbezirk gab es eine Stelle, an der schon gebaggert wurde und dort gab es eine “natürliche” Rampe. Nun war es am Fahrer, den 40 fuss

Container in die richtige Position zu befördern. Es klappte auf Anhieb und es dauerte dann auch nicht mehr lange und mit Hilfe der 2 Bohlen waren die Autos auf festem Boden. Übrigens heißen die Feuerwehrleute in Paraguay Bomberos und es kommen noch mehr Bilder dazu.

Vielen Dank nochmals für diese außerordentliche Hilfe aus Deutschland und besonderen

Dank an Udo Keller und seinen freiwilligen Helfern.

 Antworten

(muss sein)

(muss sein)

merken