LinsensuppeDer Samstag war nicht nur streßfrei sondern auch überhaupt nicht chaotisch. Linsensuppe war angesagt für ca 35 bis 40 Personen. Vormittag ersteinmal 2 Bleche Quarkkuchen gebacken, 1 Blech nürnberger Lebkuchen, schließlich ist Winter. Zwischendurch in 6 Töpfen Linsensuppe vorgekocht für den Kessel. Um 17 Uhr wollten wir bei Christina sein, die Gäste waren ab 18 Uhr angemeldet. Großmutter warme Sachen hingelegt, aber sie wollte immer ihre Sommersachen anziehen, 5 mal ging es los mit anziehen, ausziehen, zwischendurch Suppe heiss machen, Klaus war schon zu Christina für den Kessel Feuer machen. Zwischendurch stelle ich fest, Fritzi, unser kleiner Papagei, ist weg. Es war den ganzen Tag gutes Wetter, jetzt fing es auch noch zu regnen an, sche....! Ich Großmutter geguckt ob sie sich nun endlich richtig anzieht, in die Küche gerannt damit die Suppe nicht anbrennt, in den großen Garten mit hohen Bäumen Fritzi gesucht, zwischendurch noch alles zurecht gestellt was wir mitnehmen wollten und es regnete. Ich wollte mich eigentlich schön machen, ist nichts draus geworden, Haare naß, Klamotten naß! Es wurde dunkel. Klaus kam - mitgesucht, es war 17.35 Uhr, kein Fritzi, Großmutter wollte nicht mehr mit, da nicht in Sommersachen, 18 Uhr, die Gäste warten schon, wir alles ins Auto gepackt und losgedüst. Ach ja Großmutter zwischendurch noch Essen gemacht usw. Im Boteco saßen schon die Gäste, prima. Dann mußten wir noch umräumen. Endlich, so gegen 19 Uhr, konnten die Gäste Linsensuppe und selbstgebackenes leckeres Brot essen. Die Suppe und der Kuchen ist so gut wie alle geworden. Wir hoffen sehr, es hat den Gästen geschmeckt. So gegen 1 Uhr sind wir dann heimwärts. Ach so, Fotoapparat vergessen, also leider keine Bilder Sonntag früh 6 Uhr aufgestanden um Fritzi zu suchen. Hurra, er saß noch dort, wo wir ihn abends zum letzten mal gesehen hatten, ganz oben im Baum und hatte gerufen. Wir hin, Fritzi komm, Lecki, Lecki, Fritzi saß und putze sich, er war ja naß vom Regen und wußte nicht wie er vom Baum runterkommt. Wir immer gerufen mit sämtlichen Worten die er kennt, endlich nach 1 Stunde hat er sich es doch überlegt wie er am dümmsten zu uns unter dem Baum kommt. Im 100 meter Tempo ist er von Ast zu Ast zu mir auf die Schulter gerannt, wohlbemerkt nicht geflogen. Ersteinmal ne Schmusestunde veranstaltet und dann gab es sein Marmeladenbrot . Fritzi ist nicht zu bewegen von meiner Schulter zu gehen und erzählt in Vogelsprache seine nächtlichen Erlebnisse. Nun schläft er ne Runde und Ende gut alles gut