Aug 312012
 

Heute ist Fila Dame Cora bei uns angekommen. Es ist ein schönes Mädchen und sehr groß. Cora ist natürlich noch ein bißchen ängstlich und verbringt den ersten Tag im Zwinger. Boris hat mal interessiert am Zaun geguckt und ist gegangen. Ich kann nur dazu sagen, Männer ! Bei Nelly ist es schon ein bißchen anders (Zicken). Aber wir werden es in den Griff bekommen, sie müssen sich schließlich ersteinmal aneinander gewöhnen. Ich habe ja Boris erzählt, daß er Kinder machen soll mit ihr. Hoffentlich hat er es begriffen und ich muß ihm es nicht noch vormachen. Na gut, wir werden sehen und ich berichte weiter. Ich wollte Cora nicht mit fotografieren quälen, es kommen ja noch mehr Bilder

Aug 302012
 

Nun waren wir in Caacupe, haben eingekauft und sind Geld los geworden. Nebenbei habe ich mal ein paar Paraguayerinnen fotografiert. Die Schönheitskönigin ist nicht dabei, aber dafür ganz normale Verkäuferinnen, Kassiererinnen, Bäckerinnen, usw. Also Ihr Männer, seht Euch die paraguayische normale Damenwelt an. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei. Natürlich wollten die beiden Jungs dabei sein.

Aug 282012
 

zu den Renten usw.:

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,

herzlichen Dank für Ihre aktive Mitwirkung am Dialog über Deutschlands Zukunft. Die Bundeskanzlerin hat mich gebeten, Ihnen zu schreiben.

Sie haben sich mit zwei Beitragen am Dialog beteiligt. Alle Ihre Ausführungen wurden hier aufmerksam gelesen. Aufgrund der großen Menge der Vorschläge und Anregungen, die die Bundeskanzlerin auf diesem Wege erreicht haben, ist es leider nicht möglich, zu jedem Aspekt jedes Dialogteilnehmers eine ausführliche Kommentierung zu übermitteln. Ich hoffe daher auf Ihre Zustimmung, dass ich lediglich das Thema “Rentenhöhe/Einheitsrente” herausgreife.

Im Grundsatz gilt: Wie hoch die Rente ist, richtet sich vor allem nach der Höhe der Arbeitsentgelte und Arbeitseinkommen, die während des Versicherungslebens durch die Beiträge versichert wurden. Je höher also der Lohn oder das Gehalt, von dem Beiträge gezahlt wurden oder werden, desto höher wird heute oder später die Rente. Das gleiche gilt für die Zahl der Beiträge. Je länger jemand versichert ist, desto höher ist seine spätere Rente.

Die Anpassung der Renten erfolgt jährlich zum 1. Juli auf der Grundlage der gesetzlich geregelten Rentenanpassungsformel. Da die Rente eine Lohnersatzleistung ist, folgt sie grundsätzlich den Löhnen.

Basis für die Anpassung der Renten sind die dem Statistischen Bundesamt vorliegenden Daten zur Entwicklung der Bruttolöhne und –gehälter je Arbeitnehmer nach den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Um der tatsächlichen Einnahmeentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung Rechnung zu tragen, wird neben der Lohnentwicklung zusätzlich die Entwicklung der beitragspflichtigen Entgelte bei der Ermittlung der für die Rentenanpassung relevanten Lohnentwicklung berücksichtigt.

Um die aufgrund des demografischen Wandels entstehenden Belastungen generationengerecht zu verteilen, werden neben der Lohnentwicklung zwei wichtige Indikatoren in die Berechnung der Rentenanpassung einbezogen. Zum einen werden Veränderungen der Aufwendungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für die gesetzliche Rentenversicherung und die zusätzliche Altersvorsorge auf die Anpassung der Renten übertragen. Zum anderen wird durch den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Rentnerinnen und Rentnern zu Beitragszahlern bei der Anpassung der Renten berücksichtigt.

Die Bundesregierung empfiehlt allen, die heute Pflichtbeiträge zu den betreffenden Alterssicherungssystemen zahlen, durch den steuerlich geförderten Aufbau eines zusätzlichen kapitalgedeckten Altersvorsorgevermögens, ihren Lebensstandard im Alter zu wahren. Die Zulagenförderung hat der Gesetzgeber zwar bewusst von einer Eigenleistung abhängig gemacht, weil er keine staatliche Grundrente schaffen wollte. Diese Eigenbeteiligung ist jedoch insbesondere bei Geringverdienern sehr gering. So erhalten Sozialversicherungspflichtige ohne Einkommen (Eltern in der Kindererziehungszeit, Pflegepersonen) und geringfügig Beschäftigte (Minijobs) die volle Förderung für einen Sockelbetrag von 60 € im Jahr (monatlich 5 €).

Eine Art “einheitliche Mindestrente” wäre mit der geltenden lohn- und beitragsbezogenen Rentenversicherung in Deutschland nicht vereinbar. Sie wäre zudem auch nicht finanzierbar. Ausgangspunkt unseres Rentensystems ist, dass sich der Umfang und die Dauer der geleisteten Beiträge zur Rentenversicherung im Alter bei der Höhe der Rente widerspiegeln (Äquivalenzprinzip). Durch eine Mindestrente würde dieses Prinzip ausgehebelt. Bei der Finanzierung wäre zudem die jüngere Generation mit enormen Kosten belastet, ohne später die Gewähr zu haben, im Alter einmal selbst von einer derartigen Leistung profitieren zu können.

Neben Ihren Dialogbeiträgen haben uns auch im Internet tausende weitere Vorschläge erreicht. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Online-Bürgerdialog vom 1. Februar bis zum 15. April 2012 war mit rund 1,7 Millionen Besuchen außerordentlich hoch. Im Durchschnitt verzeichnete die Seite täglich 22.000 Besuche. 11.618 Vorschläge und 74.165 Kommentare sind online – ein Ergebnis, das unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen hat.

Das große Engagement zeigt deutlich, wie stark das Interesse am gemeinsamen Nachdenken über Deutschlands Zukunft ist.

Auch in der Gesamtschau der Beiträge finden sich viele wertvolle Hinweise darauf, welche Themen Ihnen und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtig sind, welche Sorgen und Hoffnungen und welche Bilder einer wünschenswerten Zukunft sie haben. Wir werden auch diese Informationen im weiteren Verlauf auswerten und die Ergebnisse veröffentlichen.

Die rund 130 unabhängigen Wissenschaftler und Praktiker des Expertendialogs, die seit Frühjahr 2011 in 18 Arbeitsgruppen diskutieren, haben sich ebenfalls mit den Vorschlägen des Bürgerdialogs auseinandergesetzt. Sie werden Ende August 2012 der Bundeskanzlerin ihren Abschlussbericht vorlegen, in dem sie auf den Bürgerdialog und einzelne Vorschläge Bezug nehmen werden. Auch diese Ergebnisse werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Ab Herbst können Sie in einem Newsletter erfahren, wie die Vorschläge des Zukunftsdialogs im politischen Willensbildungsprozess diskutiert werden oder welche Ideen sich auf dem Weg der Umsetzung befinden. Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden (https://www.dialog-ueber-deutschland.de/Newsletter).

Ich danke Ihnen nochmals herzlich für Ihre Mitwirkung. Mit Ihren Erfahrungen und konstruktiven Anregungen haben Sie und die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen wertvollen Beitrag zum Dialog über Deutschlands Zukunft geleistet.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Appel

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Büro der Bundeskanzlerin
Bundeskanzleramt
11012 Berlin

Aug 232012
 

Wenn wir nach Caacupe fahren oder zurück nach Altos, nehmen wir  manchmal eine andere Strecke und fahren über Atyra. In Atyra werden Ledersachen hergestellt und es gibt auch eine kleine Lederstrasse. Diese Route ist sehr schön und ich könnte mir vorstellen auch da zu wohnen. Hier zeige ich Euch wie Handwerker Leder für Schuhe und die begehrten Trinkgefäße mit einer Außenhülle verarbeiten. Es sind Plastekannen, dazu gehört ein Becher, meist aus Metall und ein Trinkrohr mit Sieb. In den Becher kommt Terere und aus dem Behälter wird Wasser dazu geschüttet. Mit dem Siebröhrchen trinkt man dann den Tee. Der Tee schmeckt (je nach Mischung der Kräuter) gut bis sehr bitter und löscht den Durst. Wenn ein paar Leute zusammensitzen oder stehen wird der Becher herum gereicht und jeder trinkt. Es ist zwar nicht jedermans Sache aber ablehnen sollte man nicht, daß kommt bei den Paraguayern nicht sehr gut an.  Aber ich denke, auch so ist es doch mal für Euch interessant. Im nächsten Bericht schreibe ich dann über Atyra. Es ist die sauberste Stadt von Paraguay und wurde dafür schon mehrfach ausgezeichnet.

Aug 232012
 

Der Lapachobaum war schon für die Inkas der Baum des Lebens. Nicht nur wegen seiner Schönheit sondern auch wegen seiner Nützlichkeit. Das Holz ist schwer und hart wie Granit. Es gibt drei verschiedene Farben wenn er blüht. Als erstes blüht der lila dann der weiße und wenn die gelben Blüten da sind, heißt es, ist der Winter vorbei. Er wirft im Winter seine Blätter ab und es sieht wunderschön mit diesen Blüten aus. Jetzt blüht der Lapachobaum mit lila Blüten, das heisst, es ist noch Winter.

Ich sitze auf der Terrasse und es sind 34 Grad im Schatten warm. Hier noch ein paar Aufnahmen was jetzt gerade in voller Blüte steht.

Vögel haben sich bei uns auf dem Grundstück tolle Häuser gebaut aus Sand, aber Miete wollen sie nicht zahlen! Dann fliegen sie immer zu unserem Fritzi und bedienen sich an seinem Futter, natürlich kostenlos. Kein Wunder, daß ich arm bin aber dafür glücklich.

Aug 222012
 

So Ihr Damen, nun stelle ich Euch paraguayische Männer vor. Ich habe sie einfach mal so zwischendurch fotografiert, auch wenn es mal durch die Glasscheibe war. In meinem nächsten Bericht von Atyra könnt Ihr noch mehr Männer sehen, wenn Euch diese nicht reichen. Ach ja, dieser kleine Mann wird auch mal groß

Aug 162012
 

Fotos von Renate. Den Bericht dazu findet ihr bei Paraguay1.de

Aug 162012
 

So ist es in Paraguay ! Da wird einfach das Wasser abgestellt und man kann sehen wie man fertig wird. Nur diesmal hatten wir Glück, Hanne hatte uns Bescheid gesagt. Aus einem Tag wurden eben drei Tage und dazu noch Strom weg. Naja nicht waschen, dann wird die Haut nicht so dünn und mein Parfüm ist leider alle. Ohne Strom, haben wir eben Brot gegessen und bei Kerzenschein gewürfelt, statt Tee gabs Sekt. Den Sekt wollten wir für später aufheben aber  nun ist er alle, also brauche ich mir keine Sorgen darum zu machen, dass er im Kühlschrank zu warm wird. In Deutschland würde alles verrückt spielen wenn man nicht vorher benachrichtigt wird. Hier soll oder sollte man es nicht so verbissen sehen, man lebt in Paraguay, tranquilo, tranquilo, immer mit der Ruhe. Heute früh hat Klaus festgestellt, daß auch noch die Hauptsicherung durchgeschmort  explodiert war. Er ist losgedüst und hat so ein Kästchen gekauft und jetzt ist der Strom wieder da. Das Wasser war auch bis Mittag da und nun ist es wieder weg. So wird es einem wenigstens nicht Langweilig. Nun wünsche ich Euch ein wunderschönes warmes Wochenende mit Wasser und Strom und Liebe. Eure Siegrun

Aug 122012
 

Die Olympiade 2012 ist nun vorbei und ich hänge nicht mehr soviel vor der Glotze, aber ich liebe nun mal den Sport (jeglicher Art). Jetzt kann ich mich langsam auf unseren lieben Besuch vorbereiten. Der Martin kommt im September und wir werden wieder viel Spaß miteinander haben, Dart spielen, Karten spielen, an die Wasserfälle fahren und was es noch so gibt. Zwischendurch fahren wir mit Cinthia nach Asuncion um die Perücke für sie zu bestellen und zu probieren. Dann kommt im November schon der nächste Besuch. Lorenz war ja auch schon da und es gefällt ihm wie Martin, gut in Paraguay. Dann habe ich ja noch ein paar Artikel für Euch zu schreiben, ach ja und Boris ist ja auch noch dran. Da bin ich ja mal gespannt. Hoffentlich blamiert er uns nicht und weiß wie man schöne Kinder macht.

So, nun kann ich mein zuviel an Temperament ein bißchen austoben und ich umärmele Euch alle, wünsche Euch eine angenehme Woche Siegrun

Aug 102012
 

Meine Grippe hat sich verflüchtigt. Mein Zahnarzt Dr. Neufeld ist sehr zufrieden und ich noch mehr. Es ist schöner Sonnenschein mit viel Wärme; Herz was will man mehr?  Die Lapachobäume blühen wunderschön, die ersten Orchideen blühen auch und am Zitronenbaum sind alte und neue Zitronen und Blüten, man glaubt es kaum. Der angesetzte Maracujalikör scheint etwas zu werden, lecker.

Unser Fila Boris hat einen Brief bekommen und ich habe ihm erklärt, er darf demnächst schöne Kinder machen. Ich glaube er freut sich sehr darauf und  hat fleißig mit dem Schwanz gewedelt! Zwischendurch waren wir bei Wally und Rainer zum Kaffee. Rainer ist Puzzleliebhaber und hier ein Bild. Sein nächstes Bild hat 24tausend Teile, ich bekäme ne Krise, aber Rainer hat die Ruhe weg.

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